Urbanistisch-architektonisches Konzept für den Neubau der Philharmonie in Kalisz
Urbanistisch-architektonisches Konzept für den Neubau der Kalischer Philharmonie in Kalisz, Majkowska-Straße: inklusive notwendiger Infrastruktur, Gestaltung öffentlicher Bereiche und kommunikativer Anbindung an andere öffentliche Gebäude. Der Planungsbereich liegt im Stadtteil Piskorzewie und umfasst die Flurstücke 6/3 sowie Teile der Flurstücke 7/7 und 7/8 im Katasterbezirk 018 Piskorzewie, mit einer Gesamtfläche von 17.564 m². Das Projekt beinhaltet den Abriss bestehender Gebäude, die Entfernung von Betonsteinpflaster, den Bau des neuen Philharmoniegebäudes mit Begleitfunktionen und die Neugestaltung der Grünflächen. Die maximale Gebäudehöhe beträgt 25 m. Das Gebäude wird Kultur- und Bildungsräume, Verwaltungs- und Büroräume sowie technische Einrichtungen umfassen, darunter Konzertsäle, Garderoben, Proberäume, Foyers, Gästezimmer, Lager- und Technikräume. Die Philharmonie soll für lokale und nationale Musikveranstaltungen genutzt werden, als musikalisches Zentrum der Stadt dienen, Raum für visuelle Kunstformen bieten und stadtbildende Funktionen erfüllen. Ein separater Verkehrsknotenpunkt auf demselben Grundstück ist zu berücksichtigen, bestehend aus einem Parkplatz für 150 Autos (ca. 3.000 m²) und einem Busdepot für 2-4 Busse. Hauptfunktionsräume umfassen: einen Konzertsaal mit mindestens 750 Sitzplätzen für unamplifizierte und amplifizierte Konzerte; einen Kammermusiksaal mit mindestens 100 Sitzplätzen für unamplifizierte und amplifizierte Konzerte; einen Chorproberaum von mindestens 50 m² Fläche und 4,5 m Höhe für 20 bis 50 Personen; einen Orchesterproberaum mit akustischen Bedingungen ähnlich dem Konzertsaal, mindestens 225 m² Fläche und 5 bis 6 m Höhe; ein Tonstudio mit Regieraum; 4 Gesangs-/Übungsräume mit geeigneter Akustik. Das Hauptfoyer soll als repräsentativer, öffentlich zugänglicher Raum für Veranstaltungen, Ausstellungen und multimediale Präsentationen dienen und gleichzeitig als Foyer für die Säle fungieren. Separate oder gemeinsame Foyers sind zulässig. Eine klare und funktionale Verbindung des Foyerbereichs mit den Besucherbereichen wie Kassen, Garderoben, Toiletten und Cafeteria ist sicherzustellen.