Entwicklung eines Grünkorridorprojekts und Schulung für Straßendesign in Dakar
Vorbereitung einer Vorstudie für einen Grünen Korridor zur Verbesserung des sicheren Fußgängerzugangs zu öffentlichen Verkehrsmitteln in Keur Massar und Stärkung institutioneller Kapazitäten für klimaresilientes, inklusives Straßendesign und partizipative Projektentwicklung in Dakar. WP1 Grundlagenstudie: Überprüfung bestehender Daten und Studien, Identifizierung von Lücken, Durchführung zusätzlicher Datenerhebungen (z.B. Verkehrszählungen, Nutzerbefragungen, Luftqualitäts- und Umweltmessungen). Analyse des urbanen Kontexts und der Landnutzung, des Reisebedarfs (quantitativ und qualitativ), der Angebotsqualität und Kapazität für alle Verkehrsträger, Sicherheit und Konflikte, Umweltqualität, Klimastress (Hitze, Überschwemmungen), Geschlechter- und soziale Inklusion, institutioneller und rechtlicher Rahmen, Referenzen (inkl. regionaler Beispiele). Lieferergebnisse: D1.1 Methodologischer Orientierungsbericht (Inception), D1.2 Grundlagenbericht, D1.3 Foliensatz, D1.4 Bereitstellung von Rohdaten, maschinenlesbaren und editierbaren Daten und Medien. WP2 Partizipationsprozess: Kartierung von Stakeholdern (inkl. vulnerabler Gruppen, Frauen, Menschen mit Behinderungen, Straßenhändlern, informellem Transport, Nachbarschaftsgruppen, lokalen und nationalen Behörden). Konzeption und Implementierung einer inklusiven, geschlechtergerechten Partizipationsstrategie (inkl. mindestens einer virtuellen Maßnahme), Moderation von Workshops, Mediation bei Bedarf, Dokumentation und Evaluierung der Ergebnisse. Lieferergebnisse: D2.1 Stakeholder-Analyse (Bericht), D2.2 Folien, D2.3 Partizipationsstrategie, D2.4 Moderationsmaterialien/-vorlagen (editierbar), D2.5 Ergebnisbericht mit Inputs für Korridoranforderungen, D2.6 Referenz-Toolkit für partizipative Prozesse (FR/EN) zur Replikation. WP3 Vorstudie (PFS) Grüner Korridor: Identifizierung und Bewertung von Design-/Verkehrsmanagementalternativen, SWOT-Analyse, Empfehlung einer bevorzugten Alternative in Absprache mit CETUD und lokalen Verwaltungen. Erstellung von ca. 15 vorläufigen und 10 finalen konzeptionellen Entwürfen (Straßenabschnitte/-kreuzungen, Zuweisung des Straßenraums, Geschwindigkeiten, Verkehrsregelung, grüne Infrastruktur, Beleuchtung/Beschattung, Materialien, Beschilderung; Kapazität für alle Verkehrsträger). Durchführung einer vorläufigen Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung und kulturellen/erbebezogenen Prüfung, Kosten-Nutzen-Analyse inkl. Klimavorteile, Risikobewertung (strategische/Projektrisiken), Skizzierung von Finanzierungsoptionen und -quellen. Erstellung einer Implementierungsstrategie (Phasierung, Daten-/Engineering-Bedarf, Rollen/Verantwortlichkeiten, Wartungskonzept, Finanzierungsstruktur), Kommunikationsstrategie (Öffentlichkeits- und Stakeholder-Botschaften, Best Practices), Investoren-Pitch-Deck. Erstellung eines Aktionsplans für sichere Bushaltestellen, abgestimmt auf die metropolitanen Rahmenbedingungen (Thema kann angepasst werden). Lieferergebnisse: D3.1 Alternativen & konzeptionelle Entwürfe, D3.2 Vorläufige Folgenabschätzung, D3.3 KNA, D3.4 Risikobewertung, D3.5 PFS, D3.6 Pitch-Deck, D3.7 Implementierungsstrategie, D3.8 Kommunikationsstrategie, D3.9 Aktionsplan. WP4 Konzeption und Implementierung von Schulungen: Konzeption und Durchführung einer 120-stündigen Schulung (ca. 3 Seminare à 3 Tage + Selbststudium) zu nachhaltiger Mobilität und Straßendesign, Management öffentlicher Räume und Klimaresilienz, Projektentwicklung vom Konzept bis zum Betrieb; Integration ko-kreativer Arbeit an Grünen Korridor-Elementen. Train-the-Trainer: Coaching von 5 Mitarbeitern (CETUD/lokale Behörden) zur Replikation der Schulung, Verfeinerung der Materialien nach dem Pilotprojekt. Entwicklung replizierbarer Materialien: Präsentationen, Skripte, Videos (ca. 240 min), Vorlagen (Umfragen, Feldarbeit), Handbuch für Ausbilder, Implementierungsplan und Leitfaden (Checklisten, Zertifikatsvorlagen), Evaluierungstools; finaler Schulungsbericht mit Lessons Learned. Lieferergebnisse: D4.1 Schulungskonzept, D4.2 Schulungsmaterialien, D4.3 Handbuch für Ausbilder, D4.4 Implementierungsplan & Leitfaden, D4.5 Schulungsbericht. Governance und Kooperation: Enge Koordination mit CETUD, MiTTA und einem von CETUD eingerichteten Technischen Ausschuss; Abstimmung mit dem RTC-Projektkontext und der laufenden Neugestaltung von Busbahnhöfen. Bereitstellung kurzer monatlicher Statusberichte (2 Seiten) in Französisch (Aktivitäten, laufende Ergebnisse, Auswirkungen, benötigte Entscheidungen, Expertentage). Beitrag zum Wissensaustausch (Veranstaltungen, Publikationen) und Unterstützung der Evaluierung der Effektivität des Wissensmanagements. Berichterstattung und Sprachen: Hauptlieferergebnisse in Französisch; das Partizipations-Toolkit in FR/EN; Rohdaten und Medien in editierbaren, maschinenlesbaren Formaten wie spezifiziert. Indikative Dauer und Meilensteine (ab Vertragsbeginn): WP1: D1.1 nach 1 Monat; D1.2-1.4 nach 3 Monaten. WP2: D2.1-2.2 nach 2 Monaten; D2.3 nach 4 Monaten; D2.4 nach 6 Monaten; D2.5 nach 10 Monaten; D2.6 nach 11 Monaten. WP3: Entwürfe für Designs nach 3/8 Monaten, final nach 12 Monaten; Entwürfe für Impact/KNA/Risiko nach 6-10 Monaten, final nach 12 Monaten; PFS-Entwurf nach 9 Monaten, final nach 12 Monaten; Entwürfe für Pitch/Implementierung/Kommunikation nach 10 Monaten, final nach 12 Monaten; Aktionsplan-Entwurf nach 10 Monaten, final nach 12 Monaten. WP4: Konzeptentwurf/final nach 4/6 Monaten; Materialien nach 6/7 Monaten; Handbuch für Ausbilder nach 6/8 Monaten; Implementierungsplan nach 8/9 Monaten; Schulungsbericht nach 12 Monaten.
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