Generalplanungsleistungen für Neubau Forschungs- und Laborgebäude HI-TAC / CMRA
Generalplanungsleistungen für den Neubau eines Forschungs- und Laborgebäudes HI-TAC und eines Erweiterungsbaus CMRA: Das HI-TAC Gebäude umfasst ca. 2.121 m² NUF 1-6, hochinstallierte Laborflächen für die medizinische Forschung, biologisch-nasspräparative Labore der Klasse S1/S2, sowie moderne Büroflächen, Besprechungs- und Kommunikationsflächen für ca. 120 Personen, verteilt auf 5 oberirdische Geschosse plus Technikdachgeschoss mit einer BGF von in Summe ca. 5.000 m² und einer Kostengrenze von 36,8 Mio. EUR brutto (KGR 100-600). Der CMRA Erweiterungsbau ist für eine Nutzung analog zum HI-TAC auf einer Fläche von 1.616 m² NUF 1-6 für ca. 100 Mitarbeiter geplant, mit 4 oberirdischen Geschossen ohne Technikdachgeschoss, einer BGF von in Summe ca. 3.800 m² und einer Kostengrenze von 29,6 Mio. EUR brutto (KGR 100-600). Die Generalplanungsleistung der LPH 2-4 soll zwischen Januar 2027 und April 2028 erfolgen. Die Projekte müssen gemeinsam geplant und ausgeführt, aber getrennt betrachtet und abgerechnet werden. Die Bauherrenschaft übernimmt die Universität Heidelberg. Als Grundlage für die Bearbeitung der Leistungsphasen 2 bis 4 wird eine vorab durch Drees & Sommer (Digitales Bauen) erstellte Systemplanung zur Verfügung gestellt, deren Ergebnisse zugrunde zu legen, fortzuführen und zu integrieren sind. Eine erweiterte Bedarfsanforderung für einen seriellen, modularisierten Büro-, TGA- und Laborinnenausbau, inklusive Rasterlogik, Moduldefinitionen, Schacht- und Trassenkonzept, rationalisierter Gebäudegeometrie, BIM-Datenstruktur, Typenkatalog, serieller Systemdefinition und Produkthandbuch, ist zu berücksichtigen und ein Integrationskonzept zu erarbeiten. Die Validierung, Integration und Fortschreibung dieser Grundlagen sind Teil der Leistungsphasen 2 bis 4. Das HI-TAC Gebäude soll als eigenständiger Solitär erkennbar sein. Das Teilprojekt CMRA ist Teil der Schnellbauinitiative BW. Ein aktuelles Bodengutachten ist in Vorbereitung, keine Belastungen laut Altlastenkatasterauskunft. Mit Bodenauffüllungen von ca. 6 m Stärke ist zu rechnen. Ein Schutzraum auf dem Grundstück unter dem CMRA-Grundriss ist in der Planungsaufgabe mit zu berücksichtigen.
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