Forschung: Studie zu Ursachen von Kinder- und Jugendgewalt und JGG-Altersgrenzen
Forschungsvorhaben: Analyse der Entwicklung der Kriminalität von Kindern und Jugendlichen, insbesondere Gewaltkriminalität seit 2015/16 (vor allem seit 2021), unter Berücksichtigung regionaler Disparitäten. Identifikation von Ursachenhypothesen, deren Gewichtung und Ableitung gesetzgeberischer Handlungsoptionen. Untersuchung bestehender rechtlicher Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Kinder-, Jugend- und Heranwachsendenkriminalität sowie deren praktischer Umsetzung, inklusive Wirksamkeit der Rechtsfolgenregime und angemessener Aufarbeitung der Taten aus Verletztenperspektive. Methodik umfasst qualitative empirische Forschung mit quantitativen Elementen: Auswertung statistischer Daten (inkl. Fortschreibung), Aktenanalyse von (Jugend-)Staatsanwaltschafts-, Gerichts-, Vollstreckungs- und Kinder-/Jugendhilfeakten sowie ggf. Polizeiermittlungsakten, Erkenntnisgewinn durch Fragebögen und Interviews mit Experten (Fokus auf Anwendbarkeit und Effizienz bestehender Handlungsmöglichkeiten), sowie Sekundäranalysen zur kindlichen Entwicklung und jugendstrafrechtlichen Behandlung. Der Auftragnehmer erstellt ein eigenständiges Forschungskonzept mit innovativen Lösungsvorschlägen. Die Leistung wird als Gesamtauftrag vergeben.
AUFTRAGGEBER
Name
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz und die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Stadt
Berlin
Land
DE
KLASSIFIZIERUNG
Verfahrensart
neg-w-call
Auftragsart
Dienstleistungen
Haupt-CPV
73000000, Forschungs- und Entwicklungsleistungen und zugehörige Beratungsleistungen.
WEITERE DETAILS
EU-finanziert
Ja
KMU-geeignet
Ja
Elektronische Einreichung
Erforderlich
Rechtsgrundlage
32014L0024
FRISTEN & ZEITRAUM
Angebotsfrist
16 Tage verbleibend(LOT-0000)
Veröffentlicht