Geothermiebohrung Kruszwica GT-1 zur Erkundung von Thermalwasserressourcen
Geothermiebohrung Kruszwica GT-1: Erkundung und Erschließung von Thermalwasserressourcen in Unterjura- und optional Unterkreideformationen in der Region Kruszwica. Die Leistung umfasst die Erstellung eines vertikalen Erkundungsbohrlochs Kruszwica GT-1 bis zu einer Tiefe von 3.290 m (±10 %), wobei der Unterjura-Stross bei ca. 2.750 m erreicht werden soll. Der geologische Aufsichtsdienst korrigiert laufend die Bohrtiefe, Konstruktion, Verrohrung und Erprobung. Die Arbeiten beinhalten die Erstellung eines Betriebsplans und aller notwendigen Dokumente, die Einholung von Genehmigungen (insbesondere vom Bezirksbergbauamt), vorbereitende Arbeiten wie Geländesicherung, Einrichtung des Bohrplatzes und Medienversorgung (Energie, Wasser, Abwasserentsorgung, temporärer Abwasserbehälter). Weiterhin gehören dazu die Installation der Bohrlochkonstruktion mit Rohrsäulen (24", 18 5/8”, 13 3/8”, 9 5/8”) und einer Filtersäule (6 5/8”), die Ausrüstung des Bohrlochausgangs, geophysikalische Bohrlochmessungen nach jedem Abschnitt (Durchmesser, Krümmung, lithologisch-stratigraphisches Profil, Schichtneigung, durchlässige Intervalle, Zementationszustand der Verrohrung, Production Log Test, Temperaturverteilung), Entnahme von Gesteins-, Wasser- und Gasproben. Ebenfalls enthalten sind die Lieferung und Montage einer Tiefbrunnenpumpe, Reinigungsarbeiten, hydrogeologische Untersuchungen (hydrodynamische Tests mit drei Leistungsstufen). Bei positivem Bohrergebnis erfolgt die Lieferung und Montage eines Förderkopfes; bei negativem Ergebnis die Verfüllung des Bohrlochs und die Wiederherstellung des Geländes. Abschließend sind ein geodätisches Gutachten und eine Bestandsdokumentation zu erstellen, die alle Bohr- und Serviceberichte, Projekte und Protokolle umfasst, um die Erstellung einer hydrogeologischen Dokumentation der Thermalwasserressourcen zu ermöglichen. Die geologischen Arbeiten umfassen zudem die geodätische Absteckung, die Einrichtung des Bauplatzes mit Umweltschutzmaßnahmen und Zaun, die Bereitstellung eines ausgestatteten Kontroll- und Messlabors (AKP) mit Personal, eines Sozial- und Bürocontainers (mind. 15 m²) für 24/7-Betrieb, die Medienversorgung für alle Einrichtungen, Transport und Montage der Bohranlage sowie deren Abnahme. Das Bohren und Testen des Bohrlochs, einschließlich der Installation und Zementierung der Rohrsäulen (24”, 18 5/8”, 13 3/8”, 9 5/8”) und der Filtersäule (6 5/8”), erfolgt in 5 Sektionen, um eine langfristige, störungsfreie Nutzung unter hohen Mineralisations-, Temperatur- und Druckbedingungen zu gewährleisten.
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