Holistischer Lösungsansatz zur Vermeidung von Fischfanggeräten in der Meeresumwelt (UNSEA)
Entwicklung eines holistischen Lösungsansatzes zur Vermeidung der Belastung der Meeresumwelt mit Fischfanggeräten (UNSEA): Verhinderung des Eintrags von verlorenem, aufgegebenem oder anderweitig entsorgtem Fischfanggerät (ALDFG) in Nord- und Ostsee, Reduzierung negativer ökologischer und sozioökonomischer Auswirkungen, Identifizierung und Bergung von Altlasten in ökologisch sensiblen Gebieten. Adressiert werden kommerzielle, Nebenerwerbs- und Sportfischerei; ausgenommen sind Aqua- und Marikulturen sowie Binnenfischerei. Fokus auf kosteneffiziente, operationale Maßnahmen, Verankerung von Kreislaufwirtschaftsprinzipien im Management von Fischfanggeräten, Berücksichtigung von Dolly Ropes und Netzteil-Reparaturabfällen. Das Projekt umfasst Anschubfinanzierung, Schaffung langfristiger Strukturen und eines sektorübergreifenden Mechanismus für Wissens- und Informationsaustausch. Aufbau auf bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen, Forschungsempfehlungen, Vorarbeiten des Runden Tisches Meeresmüll (RTM) und Pilotprojekten in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Die Arbeiten sind eng mit geplanten Folgeaktivitäten zur Kartierung und Bergung von Fanggeräteabfällen zu koordinieren, weitere Positionen laut Vergabeunterlagen.
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