Klimaresilientes Living Lab Podluží
Errichtung eines klimaresilienten Living Lab Podluží: Integration von 13 Gemeinden der Region in ein einheitliches Smart-Infrastructure-System zur Erprobung und Validierung innovativer Technologien in den Bereichen Klimaschutz und -anpassung (Energie, Wassermanagement, Abfallwirtschaft, Mobilität, öffentliche Beleuchtung, Grünflächen, digitale Dienste). Kernstück ist die zentrale Datenplattform EMOS für Datenintegration, prädiktive Infrastruktursteuerung und Krisenszenariosimulation. Der Auftrag umfasst drei Bereiche: 1. **EMOS-Systeme:** Implementierung einer offenen Architektur für das EMOS (Energy Management and Optimization System) als regionale Daten-, Integrations- und Steuerungsebene für die Entwicklung von Gemeinschaftsenergie, Vermögensverwaltung und digitaler Technologiestandards in ausgewählten Gemeinden der Region Podluží. Zusätzlich erfolgt die Implementierung eines Pilotprojekts für die Gemeinde Kostice, einschließlich des Moduls Datenintelligenz (erweiterte Analytik) und der autonomen Steuerung ausgewählter Technologien und Quellen (Photovoltaikanlagen, Speicherelemente, Mikro-KWK, reserviertes Maximum). Dies beinhaltet erweiterte Analysen von Verbräuchen und Ineffizienzen, Reporting, Maßnahmen-Simulationen und autonome Steuerung. 2. **Dienstleistungen eines Energieberaters:** Bereitstellung eines Fachberaters für kommunale Energiefragen, der die Gemeinde und beauftragte Personen bei der Erstellung von Energiekonzepten und der Einführung eines praktischen Energiemanagementsystems methodisch anleitet. Dazu gehört eine praktische Schulung für benannte Personen der Gemeinde und der Region Podluží zur Arbeit im EMOS-System (oder ähnlichem) im Umfang von 250 Stunden. 3. **Investitionsaktivitäten Gemeinde Kostice:** Schaffung einer betriebssicheren, energieeffizienten und langfristig wartbaren lokalen Energieeinheit, bei der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MaR) die Strom- und Wärmeerzeugung, Speicherung, Verbrauch und Vernetzung bestehender und neuer Technologien übergeordnet steuert. Die Lösung muss offen für zukünftige Entwicklungen sein, darf nicht von exklusivem Fernzugriff des Herstellers abhängen und muss der Gemeinde vollständige Betriebsdaten, Konfigurationen und MaR-Steuerungsdokumentation übergeben. Dies umfasst: eine zentrale Wärmeerzeugung für kommunale Gebäude mit Vorbereitung für den zukünftigen Anschluss der Sokolovna; kombinierte Strom- und Wärmeerzeugung in KWK-Anlagen und koordinierter Betrieb bivalenter Quellen; Wärmenutzung in Heizsystem und Warmwasser, Akkumulation und sichere Messung von Überschüssen mittels Trockenkühler; Integration von KWK, Kesseln, Photovoltaikanlagen, Batteriespeichersystemen (BESS), Messgeräten und weiteren Technologien in ein gemeinsames MaR/ASŘ-Steuerungssystem. Zusätzlich ist ein geplanter Service und bestellte Nicht-Garantiearbeiten für 60 Monate nach Abnahme des Werkes zu erbringen. Modellmengen dienen dem Angebotsvergleich; die tatsächliche Anzahl von Betriebsstunden, Einsätzen und bestellten Stunden wird nicht garantiert. Vorgeschriebene Serviceleistungen werden nach tatsächlichem Betrieb und verbindlichen Einheitspreisen vergütet.
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