Bodenkundliche Baubegleitung für U-Bahn-Ausbau U5 Hamburg
Bekanntmachung: Leistungen der bodenkundliche Baubegleitung
Bodenkundliche Baubegleitung für den U-Bahn-Ausbau U5 in Hamburg: Festlegung und Kontrolle von Maßnahmen zum Erhalt und zur Wiederherstellung von Bodenfunktionen (Bodenschutzkonzept) während der Bauausführung. Dies umfasst bodenschutzfachliche Einweisung der Baufirmen, Erstellung eines Merkblatts zum Bodenschutz, bodenschutzfachliche Beratung während der Bauausführung, Sicherstellung der Umsetzung des Bodenschutzkonzepts (z. B. Kontrolle der Oberbodenlagerung, laufende Erfassung des Bodenzustandes wie Bodenfeuchte, Wasserspannung, Konsistenz, Belastbarkeit, Verdichtungszustand). Protokollführung für jede Begehung. Begehungen erfolgen wöchentlich für die ersten 1,5 Jahre und zweiwöchentlich für weitere 1,5 Jahre. Kontrolle der Einhaltung bodenschutz- und abfallrechtlicher Bestimmungen und Auflagen aus PFB: Maßnahmen zum Bodenabtrag (Berücksichtigung der Witterungsverhältnisse, Einsatz von lastverteilenden Baumaschinen, getrennter Abtrag von Ober- und Unterboden, rückschreitendes Vorgehen), Maßnahmen zur Zwischenlagerung (z. B. getrennte Zwischenlagerung von Oberboden und für Vegetationszwecke vorgesehener Unterboden gemäß DIN 19639:2019-09, Festlegen der Dauer, Verwendung einer geeigneten Saatgutmischung, bodenschonende Bewirtschaftung), Festlegung von Rekultivierungszielen und einer Zielnutzung auf temporär genutzten Flächen, Definition von Maßnahmen zur Einhaltung der Rekultivierungsziele (z. B. Tiefenlockerung bei schädlichen Verdichtungen des Unterbodens, getrennter Auftrag von Ober- und Unterboden mit Raupenbaggern ohne Befahren des Bodens), Maßnahmen zum Schutz vor schädlichen Bodenveränderungen sowie Verunreinigungen des Bodens durch Eintrag von Stör- und Schadstoffen sowie deren Mobilisierung, Maßnahmen zum Schutz vor Bodenerosion. Ein enger Austausch mit der Umweltbaubegleitung (UBB) ist erforderlich. Überwachung der Maßnahmen zum Wiedereinbau: erforderliche Bodenschutzmaßnahmen bei unvorhergesehenen Situationen, lageweiser Wiedereinbau, Vermeiden von Flächenbelastung des bestehenden Untergrundes beim Einbau, Vermeiden von zu lockerem Einbau, Sichern eines schonenden Umgangs mit dem Oberboden, Sichern, dass neuer Oberboden nicht befahren werden darf, Gewährleistung eines rückschreitenden Wiedereinbaus des Oberbodens (Anforderungen gemäß DIN 18915 und 19731). Nachbegehung abgeschlossener Bauabschnitte mit Dokumentation des Zustandes der Fläche. Dokumentation umfasst Startbericht, jährlichen Zwischenbericht und Abschlussbericht.
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