Nukleares Germanium-Detektionssystem für die Bestimmung geringer Radioaktivität in wässrigen Proben
Lieferung, Installation und Inbetriebnahme eines nuklearen Germanium-Detektionssystems zur Bestimmung geringer Radioaktivität in wässrigen Proben: Das System dient der Radioaktivitätsbestimmung (Bq/l) mittels Germaniumdetektor zur Überprüfung der gesetzlichen Einleitungsgrenzwerte (minimal nachweisbare Aktivität im Bereich von 10 bis 1.000 Bq/l) von Abwasser aus 10 Radionuklidtherapiezimmern, davon 4 für Jodtherapien (I-131). Pro Zimmer fallen ca. 150 l/Tag Abwasser an, insgesamt ca. 1.500 l/Tag, in Spitzenzeiten bis zu 1.700 l/Tag über 2 Wochen. Das Abwasser wird in einer Kläranlage behandelt und enthält danach geringe Mengen radioaktiver Stoffe im Bereich von Bq/l bis kBq/l. Der Auftrag umfasst zudem die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme des zugehörigen Softwaresystems für Radionuklididentifikation, Aktivitätsbestimmung (Bq/l) und Berichterstattung, Wartung und periodische Kalibrierung sowie Schulungen.
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