Objektplanung Freianlagen für Generalsanierung und Weiterentwicklung Mittel- und Realschule Oberroning
Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 Abs. 3 HOAI in Verbindung mit Anlage 10 Nr. 10.1 für die Leistungsphasen 5 bis 9 sowie ergänzende Besondere Leistungen: Übernahme, fachliche Prüfung und gegebenenfalls Optimierung der vorliegenden Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Leistungsphasen 3 und 4) hinsichtlich Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Kosten, gegebenenfalls Überarbeitung der Genehmigungsplanung einschließlich Erstellung und Einreichung einer Tekturplanung, Kostenberechnungen nach DIN 276, Ermittlung und Dokumentation des denkmalbedingten Mehraufwands, Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfristen (Leistungsphase 9), Erstellung einer vollständigen Bestandsdokumentation einschließlich Revisionsunterlagen sowie Ausarbeitung von Wartungs- und Pflegeanweisungen für die Freianlagen. Die Beauftragung erfolgt bauabschnitts- und stufenweise: Stufe 1 umfasst Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung), Leistungsphasen 6 und 7 (Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe) und Besondere Leistungen; Stufe 2 umfasst Leistungsphasen 8 und 9 (Objektüberwachung und Objektbetreuung) und Besondere Leistungen. Die Gesamtmaßnahme umfasst die bauliche Neuordnung der Real- und Mittelschule Oberroning, einschließlich Rückbau eines Schulanbaus aus den 1970er-Jahren und Ersatz durch einen Neubau, Teilgeneralsanierung und Umbau denkmalgeschützter Bestandsgebäude. Die Gesamtinvestition beträgt gemäß Kostenberechnung rund 57 Mio. Euro. Die Optimierung der Planung umfasste die Reduzierung der Gebäudekubatur und Bearbeitungsfläche um rund 3.320 m². Die Freianlagen umfassen Pausen-, Erschließungs-, Sport- und Grünflächen mit einer Gesamtfläche von rund 20.960 m², inklusive 28 Pkw-Stellplätzen, ausgerichtet auf rund 720 Schülerinnen und Schüler. Die Gesamtmaßnahme gliedert sich in die Bauteile BT A (Ehemaliges Kloster), BT B (Ehemalige Schulriegel), BT C (Neubau), BT D (Abbruch des Schulanbaus aus den 1970er-Jahren), BT E (Energiezentrale) und BT F (Neubau der Turnhalle). Die Bauausführung erfolgt in zwei Bauabschnitten. Baubeginn war im Oktober 2025, die Gesamtbauzeit beträgt mehr als fünf Jahre. Für die Freianlagen und Verkehrsflächen ist eine Kostenobergrenze von insgesamt 3,2 Mio. Euro brutto einzuhalten. weitere Positionen laut Vergabeunterlagen.
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