Unterstützung bei der Umsetzung von Handelserleichterungsprojekten in Asien, Afrika und Osteuropa
Bereitstellung von technischen Experten für die Umsetzung von Handelserleichterungsprojekten: technische und administrative Dienstleistungen zur Entwicklung und Implementierung spezifischer Handelserleichterungsmaßnahmen in Partnerländern. Dies umfasst Stakeholder-Engagement, Workshop- und Trainingsmoderation sowie Prozessmanagement. Die Experten erbringen Fachwissen in technischen Bereichen für Change Management und Kapazitätsaufbau bei Grenzbehörden. Die Leistungen umfassen Analysen und Gap Assessments für IT-Lösungen und Prozesse, Business Process Engineering von Zoll- und Logistikverfahren, technische Überwachung der IT-Lösungsimplementierung, Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung von Change-Management-Plänen, Entwicklung und Moderation von öffentlich-privaten Dialogformaten, Entwicklung von Schulungsmaterialien und Durchführung von Schulungen (Train-the-Trainer-Ansätze), sowie potenziell Unterstützung bei der Projektkonzeption für die Global Alliance for Trade Facilitation durch Fact-Finding-Missionen und Konzeptentwicklung. Potenzielle Länder für neue Projekte sind Brasilien, Côte d'Ivoire, Kenia, Indien, Indonesien, Südafrika. Die technischen Bereiche umfassen: 1. Zollmodernisierung und Digitalisierung (Stabilisierung und Upgrade von ASYCUDA und anderen Zollmanagementsystemen, Überprüfung von Zollmanagementprozessen und Erstellung von Standardarbeitsanweisungen (SOPs), Unterstützung bei der Pilotierung und Einführung neuer IT-Lösungen oder neu gestalteter Prozesse, insbesondere für Luftfracht- und Expressabfertigungsverfahren). 2. Unterstützung spezifischer Zollverfahren (Verbesserung von Zollabläufen für Tarifbewertung und -klassifizierung, Fallback- und Kontinuitätsverfahren, Entwicklung und Einführung von Vorabentscheidungssystemen). 3. Risikomanagement, einschließlich zugelassener Wirtschaftsbeteiligter (AEO) (Überprüfung bestehender Risikomanagementansätze, Überarbeitung von Selektivitätsregeln, Gap-Analyse des politischen und regulatorischen Rahmens sowie der Umsetzung vor Ort, Entwicklung und Vorschlag verbesserter Risikomanagementsysteme, -ansätze oder spezifischer Regeln, Anpassung oder Erweiterung bestehender Ansätze und Systeme zur Abdeckung zusätzlicher Spezialfälle wie verderbliche Waren, Expresssendungen oder Sendungen mit geringem Wert, Entwicklung und Implementierung von Präferenzsystemen für vertrauenswürdige Wirtschaftsbeteiligte (AEO-Systeme), Vorabverarbeitung von Manifestinformationen zur Auslösung von Risikoanalysen, Post-Clearance-Audits). 4. Import- und Exportgenehmigungen/-zertifikate (Implementierung der IPPC ePhyto-Zertifizierungslösung, Entwicklung und Implementierung von Prozessen/digitalen Lösungen zur Ausstellung elektronischer Zertifikate für Fischexporte (eFish) sowie für tierische Produkte (eVet), Digitalisierung von Import-/Exportgenehmigungs- oder Zertifizierungsprozessen von Ministerien, Prozess-Reengineering, Verbesserung von phytosanitären Risikomanagementsystemen, Integration der Genehmigungen/Zertifikate in die jeweiligen Zollmanagementsysteme und andere relevante Plattformen, Überarbeitung von Workflows und Prozessen). Der Auftragnehmer implementiert Prozesse zur Auswahl, Vorbereitung, Schulung und Steuerung der eingesetzten Kurzzeitexperten.
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