Beratungsleistungen für gerechten Übergang im mexikanischen Industriesektor
Beratungsleistungen zur Förderung eines gerechten Übergangs im mexikanischen Industriesektor: technische Beratung zur Gestaltung und Umsetzung sozial gerechter Dekarbonisierungsprozesse in Schlüsselindustriesektoren, insbesondere in Industrieparks und deren Interaktion mit dem Energiesektor. Die Leistung umfasst vier Kernbereiche: 1. Bereitstellung von bedarfsgerechter technischer Beratung und spezialisierten Analysen zum gerechten Übergang im Industriesektor, einschließlich Industrieparks, zur Bewertung und Gestaltung regulatorischer und politischer Ansätze für kohlenstoffarme Investitionen sowie zur Abstimmung von industrieller Dekarbonisierung mit Energiewendeplanung, Industriepolitik, Kreislaufwirtschaftsmodellen und der Nutzung grüner Materialien, unter systematischer Berücksichtigung sozialer und geschlechtsspezifischer Dimensionen. 2. Durchführung detaillierter Analysen zu Minderungspotenzialen und Dekarbonisierungspfaden für ausgewählte Industrieparks und -cluster, einschließlich der Entwicklung von Emissions-Baselines, Grenzkostenkurven zur Emissionsminderung, Szenariomodellierung für Technologie- und Investitionsoptionen sowie Analyse wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Vorteile aus einer Just-Transition-Perspektive. 3. Strategische Kommunikation und Wissensmanagement, einschließlich der Entwicklung von Narrativen zum gerechten Übergang im mexikanischen Industriesektor und der Erstellung von Kommunikations- und Wissensprodukten wie Policy Briefs, Berichten, Infografiken, redaktionellen und audiovisuellen Materialien, sowie konzeptionelle und organisatorische Unterstützung für Veranstaltungen, Dialogformate und Peer-Learning-Aktivitäten. 4. Kapazitätsentwicklung durch Konzeption und Durchführung von Trainingsformaten, Workshops und Lernwerkzeugen für Akteure auf nationaler und subnationaler Ebene, darunter öffentliche Institutionen, Industrieparkbetreiber, Unternehmen, Finanzinstitutionen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, zur Stärkung technischer Kompetenzen und praktischen Know-hows in den Bereichen gerechter Übergang, industrielle Dekarbonisierung, grüne und Klimafinanzierung, Kreislaufwirtschaft und Energiewende, mit besonderem Fokus auf die Inklusion von Frauen und gefährdeten Gruppen. Die Vertragslaufzeit beträgt Februar 2027 bis August 2028. Zielgruppen sind Akteure aus Energie- und Industriesektoren, Industrieparkbetreiber, staatliche Wirtschafts- und Umweltbehörden, Bundesinstitutionen, betroffene Gemeinden, Arbeitnehmervertreter, zivilgesellschaftliche Organisationen und akademische Einrichtungen. Erforderlich ist ein multidisziplinäres Expertenteam mit Teamleiter (Erfahrung in industrieller Dekarbonisierung und gerechtem Übergang), Experten für Energie, Industrietechnologien, Öko-Industrieparkentwicklung, grüne und Klimafinanzierung, soziale und geschlechtsspezifische Folgenanalyse, strategische Kommunikation und Kapazitätsentwicklung, sowie ein Pool von Kurzzeitspezialisten. Bieter müssen umfassende Erfahrung in Klimaschutz, industriellen und Energiewenden, Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Stakeholdern sowie internationale Kooperation (vorzugsweise in Mexiko oder Lateinamerika) nachweisen. Die Leistungen umfassen Projekt- und Wissensmanagement, ergebnisbasiertes Monitoring und Berichterstattung und müssen GIZ-Anforderungen zu Datenschutz, Informationssicherheit, Geschlechtergleichheit sowie Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen erfüllen.
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