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IT & Telekommunikation

CPV 486|Datenbank- und Betriebssoftware

Datenbankmanagementsysteme, Middleware und Systembetriebssoftware.

Beispiele

Oracle-DatenbanklizenzenMicrosoft SQL ServerPostgreSQL-SupportMiddleware-PlattformenDatenbankmanagement-Tools

Was ist CPV-Code 486?

Der CPV-Code 486 steht im Common Procurement Vocabulary für Datenbank- und Betriebssoftware. Dieser Code umfasst Datenbankmanagementsysteme (DBMS), Middleware, Datenintegrationsplattformen und zugehörige Systemsoftware.

Was fällt unter CPV 486?

Unter diesen Code fallen zentrale Infrastruktursoftware-Komponenten:

  • Relationale Datenbanken: Oracle Database, Microsoft SQL Server, PostgreSQL, MariaDB
  • NoSQL-Datenbanken: MongoDB, Elasticsearch, Redis für spezielle Anwendungsfälle
  • Data-Warehouse-Lösungen: Analytische Datenbanksysteme für Business Intelligence
  • Middleware: Anwendungsserver, Integrationsplattformen, Message Broker
  • Datenbankmanagement-Tools: Administrations-, Monitoring- und Backup-Software
  • ETL-Tools: Datenextraktions-, Transformations- und Ladewerkzeuge
  • In-Memory-Datenbanken: SAP HANA, Redis für Echtzeitverarbeitung

Wer nutzt CPV 486?

Datenbanksoftware ist eine Kernkomponente jeder IT-Infrastruktur:

  • Rechenzentren der öffentlichen Hand: FITKO, Dataport, IT.NRW und kommunale IT-Verbünde
  • Statistische Ämter: Große Datenbanken für Bevölkerungs- und Wirtschaftsstatistiken
  • Finanzbehörden: Steuer- und Haushaltsdatenbanken
  • Justiz: Register und Fallmanagement-Datenbanken
  • Gesundheitswesen: Patientendatenbanken und klinische Informationssysteme
  • Forschungseinrichtungen: Wissenschaftliche Datenbanken und Repositorien

Typische Projektgrößen und Schwellenwerte

ProjekttypTypisches Volumen
Einzelne Datenbanklizenzen10.000 – 50.000 €
Enterprise-Datenbanklizenzen50.000 – 500.000 €
Rahmenvereinbarung Datenbankprodukte500.000 – 5.000.000 €
Landesweite Datenbankinfrastruktur5.000.000 – 30.000.000 €

Oracle- und Microsoft-Datenbanklizenzen machen einen erheblichen Teil der IT-Budgets öffentlicher Einrichtungen aus. Der Trend zu Open-Source-Datenbanken wie PostgreSQL bietet Einsparpotenziale.

Open Source und Digitale Souveränität

Der Trend zu Open-Source-Datenbanken gewinnt im öffentlichen Sektor an Bedeutung:

  • PostgreSQL wird zunehmend als Alternative zu Oracle und SQL Server eingesetzt
  • MariaDB als MySQL-Fork findet breite Akzeptanz
  • Migrationsdienstleistungen von proprietären zu Open-Source-Datenbanken werden häufiger ausgeschrieben
  • Kostenersparnis bei Lizenzgebühren kann erheblich sein

Wie Patterno bei CPV 486 hilft

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